Rechtspopulistische Deutungen des (radikalen) Islams als gesellschaftliche Herausforderung in Europa und beyond


Vom Rand in die Mitte: Rechtspopulistische Deutungen des (radikalen) Islams als gesellschaftliche Herausforderung in Europa und beyond (Rassismus-Monitor)

Kooperationsprojekt Fachgruppe Demokratie, Transfer und Politikberatung und Abteilung Konsens und Konflikt

Titel: Vom Rand in die Mitte: Rechtspopulistische Deutungen des (radikalen) Islams als gesellschaftliche Herausforderung in Europa und beyond (RaMi)

Beginn: 01.03.2021

Dauer: 3 Jahre

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektkoordination: Dr. Mirjam Weiberg-Salzmann, Prof. Dr. Sabrina Zajak

Projektmitarbeiter*innen: PD Dr. Liriam Sponholz , N.N. (studentische Mitarbeiterin)

 


 

Inhalt

Im Zentrum des Forschungsinteresses stehen der Zusammenhang zwischen dem Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen und (radikal-) islamischen Strömungen sowie in der Folge die Auswirkungen auf die westlich-liberale Demokratie. Bestehende Untersuchungen berücksichtigen bisher nicht systematisch die Frage, ob, wie, unter welchen Bedingungen und in welche Richtung sich der öffentliche Gesamtdiskurs durch die populistische Deutung und Verknüpfung von nationaler Identität, (muslimischer) Migration und Islam verändert hat und inwiefern dies auf die liberale Demokratie selbst zurückwirkt. Der Einfluss und die Rolle etablierter religiöser Akteure (Kirchen usw.) wird dabei gesondert berücksichtigt.

Analysiert werden in den fünf aussagekräftigsten Ländern im Zeitraum 1970-2022 die diskursiven Interaktionsmuster der wichtigsten Akteure, ihre zentralen Argumente in Hinblick auf Identität, Nationalismus und Bedrohungsszenarien den Islam, sowie deren Wirkung auf politische, organisationale und diskursive Institutionalisierungs- und (Verregelungs-)Prozesse sowie Veränderungen im Wesen der liberalen Demokratie 


Methodik

Die Untersuchung erfolgt anhand eines innovativen mixed-method Methodendesigns im europäischen Länder- und Zeitvergleich:

Analysiert werden in den vier aussagekräftigsten Ländern im Zeitraum 1970-2021 die diskursiven Interaktionsmuster der wichtigsten Akteure, ihre zentralen Argumente in Hinblick auf Identität, Nationalismus und Bedrohungsszenarien den Islam, sowie deren Wirkung auf politische, organisationale und diskursive Institutionalisierungs- und (Verregelungs-)Prozesse sowie Veränderungen im Wesen der liberalen Demokratie.

Methodisch kombiniert das Projekt inhaltsanalytische Verfahren der Diskurs(netzwerk)analyse und der Event-Analyses auf Basis offizieller und medialer Dokumente und Statements mit länderspezifischen Kontextanalysen und Experteninterviews. 

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Projektpartner*innen

Das Verbundvorhaben „Vom Rand in die Mitte“ wird an drei Forschungseinrichtungen realisiert; dem Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM-Institut); dem Centrum für Religion und Moderne (CRM) der Westfälische Wilhelms Universität Münster und dem Institut für Soziale Bewegungen (ISB) an der Ruhr-Universität Bochum. Die Projektleitungen sind Dr. Mirjam Weiberg und Prof. Dr. Sabrina Zajak (DeZIM-Institut), Prof. Dr. Arnulf von Scheliha (WWU) und Prof. Dr. Stefan Berger (RUB).

Begleitet und unterstützt wird das Projekt von einem Wissenschaftlichen Beirat (N.N.) und wissenschaftlichen Fellows (Damla Keskekci, N.N.).

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Kontakt

Gesamtverbundleitung: Dr. Mirjam Weiberg (weiberg-salzmann@dezim-institut.de), Prof. Dr. Sabrina Zajak (zajak@dezim-institut.de)

Verbundkoordination: PD Liriam Sponholz (sponholz@dezim-institut.de)

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