Die Abteilungen des DeZIM-Instituts


 

Abteilung Konsens & Konflikt

In der Abteilung Konsens & Konflikt werden Themen bearbeitet, die nach den Ursachen, Vorstellungen und Praktiken sowohl von gesellschaftlichem Konsens als auch von gesellschaftlichen Konflikten fragen. Demokratische Konsensherstellung und Konflikt bedingen sich dabei häufig wechselseitig. Diese Zusammenhänge werden in der Abteilung sowohl auf der individuellen Ebene der Einstellungen und Verhaltensdispositionen untersucht als auch in Form von Gruppendynamiken und kollektiven Handlungsprozessen.


Abteilung Migration

Die Forschung in der Abteilung Migration beschäftigt sich mit dem Ausmaß und den komplexen Mustern des aktuellen Migrationsgeschehens auf internationaler (insbesondere europäischer) Ebene. Dies beinhaltet einerseits eine umfassende und differenzierte Deskription der Situation aktueller Trends, andererseits die Analyse ihrer Genese und Ursachen sowie deren empirische Überprüfung. Während die Folgen der Migration für die Zielländer wie Deutschland überwiegend in den beiden ersten Abteilungen analysiert werden, beschäftigt sich die Abteilung Migration auch mit der Situation und den Folgen in den Sende- und Transitländern, nicht zuletzt, weil hier wichtige Rahmenbedingungen für die Dynamik des Migrationsgeschehens vermutet werden.


Abteilung Integration

Die Abteilung Integration untersucht die vielfältigen Prozesse und Dynamiken der gesellschaftlichen Teilhabe. Die Forschungen in dieser Abteilung sind am gesamten Spektrum des Integrationsgeschehens interessiert. Sie analysieren Stand und Trends auf den verschiedenen Ebenen, suchen nach den generierenden Mechanismen und bieten damit auch politische Empfehlungen mit Blick auf die realen/realisierten Bedarfe der Zielgruppen oder der Prüfung/Anpassung staatlicher Unterstützung. Dabei ist zentral, dass Integration theoretisch und empirisch nicht als einseitige Anpassungsleistung von Minderheiten begriffen wird, sondern nur relativ zu einer Mehrheitsgesellschaft und in komplexen sozialen Interaktionen mit dieser verstanden und analysiert werden kann. Entsprechend wird auf ein breites und innovatives methodisches Instrumentarium zurückgegriffen.