ARBEIT: Die Rolle von Diskriminierung für die Arbeitsmarktintegration von jungen Personen mit Migrationshintergrund


 

Laufzeit: 01. Januar 2018 – 01. Dezember 2018

 

Ziel des Teilprojekts ARBEIT ist es, die Ursachen von Arbeitsmarktnachteilen von Personen mit Migrationshintergrund und den relativen Einfluß  von Diskriminierung und anderen Wirkungsfaktoren (z. B. Bildungsunterschiede) zu erforschen.

Hierfür soll in einem ersten Schritt der aktuelle Forschungsstand aufbereitet werden, für den sowohl Ergebnisse aus Bevölkerungsbefragungen und Analysen von amtlichen Statistiken, als auch experimentelle Studien berücksichtigt werden.

Diese Befunde werden zusammengetragen und systematisch aufeinander bezogen, um vorhandene Forschungslücken zu identifizieren. Insofern solche Lücken mit weiterführenden Analysen bereits existierender Datensätze geschlossen werden können, sollen diese in einem zweiten Schritt durchgeführt und Desiderata für anschließende Forschung formuliert werden.


Aktueller Stand

 

In der ersten Ausgabe der DeZIMinutes informieren Ruta Yemane (WZB) und Sekou Keita (IAB) über erste Ergebnisse aus dem Projekt.

DeZIMinutes #1 - Diskriminierung am deutschen Arbeitsmarkt

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Mitarbeitende

  • Herbert Brücker (IAB)
  • Ruud Koopmans (WZB) 
  • David Kretschmer (MZES)
  • Ruta Yemane (WZB)

 

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Involvierte Institute

  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
  • Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES)
  • Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

 

 

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Pilotprojekt: Forschungskolleg Migration

Das internationale Pilotprojekt „Forschungskolleg Migration“ versteht sich als Diskussionsforum, widmet sich neuen Themenfeldern der Migrationsforschung, identifiziert Forschungslücken und unterstützt die Projektarbeit der DeZIM-Gemeinschaft auf verschiedenen Ebenen.

ReNeEd: Research Needs in Education

ReNeEd – Research Needs in Education – zielt darauf ab, Forschungsbedarfe zur Integrationsforschung im Bildungsbereich aus der Perspektive von pädagogisch Professionellen mit Zuwanderungsgeschichte in formalen und non-formalen Bildungssettings zu ermitteln und zu systematisieren.

DeZIM-Vernetzungsstellen

Ziel der Vernetzungsstellen ist die Identifikation von Forschungslücken, die Entwicklung neuer und innovativer Forschungsperspektiven und die Vermeidung von Doppelforschung durch einen intensiven und systematischen Austausch der beteiligten Einrichtungen.

ExiTT: Exit – Transit – Transformation

Der Hauptfokus von ExiTT wird die Vorbereitung eines groß angelegten Forschungsprojekts sein, das Prozesse der Migration dokumentiert und analysiert.

GeFF: Geflüchtete Frauen und Familien

Das Projekt „Geflüchtete Frauen und Familien“ wird in Kooperation mit dem IAB durchgeführt. In dem Forschungsvorhaben wird die Fluchtmigration von Familien und Frauen untersucht.

RADIKAL: Religiöser Extremismus und Radikalisierung aus migrations- und integrationstheoretischer Perspektive

Ziel des Kooperationsprojektes „RADIKAL“ ist das Verständnis des Zusammenhangs von Migration, Religion und Radikalisierung.

DeZIM-fdz: DeZIM-Forschungsdatenzentrum

Im Zuge des Strukturprojekts soll die Frage geklärt werden, welche Funktionen ein Datenservice- und Forschungszentrum (DeZIM-fdz) am DeZIM-Institut mittel- bis langfristig erfüllen soll und kann.

Frauen mit Migrationshintergrund im zivilgesellschaftlichen Engagement

Ein relevanter Anteil der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit sind selbst Frauen mit Migrationserfahrung: Laut einer aktuellen Studie sind über 70 % der Ehrenamtlichen in der Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen weiblich und knapp 16 % haben Migrationserfahrung

MigTex: Textressourcen für die Integrations- und Migrationsforschung

Das Ziel des Projekts ist, für die Migrations- und Integrationsforschung relevante Textressourcen (Korpora, Diktionäre, Annotationen, Trainingsdaten) zu identifizieren, diese in nachhaltige Formate zu überführen und für die Forschung bereit zu stellen.