DeZIM-Vernetzungsstellen


 

Laufzeit: 01.10.2017 – 31.12.2019

 

In allen sieben Gründungsinstituten der DeZIM-Gemeinschaft (BIM, IAB, IKG, IMIS, IntZentIm, MZES, WZB) ist jeweils eine Vernetzungsstelle angesiedelt. Gemeinsam arbeiten die Stelleninhaber*innen an der Verstetigung und Professionalisierung der Zusammenarbeit zwischen diesen Gründungsinstituten. Eine besonders enge Kommunikation untereinander sowie eine besondere Position als Bindeglied zwischen den jeweiligen Instituten der DeZIM-Gemeinschaft und dem DeZIM-Institut sind dabei charakteristische Merkmale der DeZIM-Vernetzungsstellen.

Primäres Ziel der Vernetzungsstellen ist es, die Kooperation innerhalb der DeZIM-Gemeinschaft zu fördern. Es sollen Forschungslücken identifiziert, Forschungskompetenzen gebündelt und Doppelforschung vermieden werden. Eine weitere Kernaufgabe besteht darin, die Kommunikation innerhalb der DeZIM-Gemeinschaft durch den intensiven und systematischen Austausch forschungsbezogener Informationen zu ermöglichen. Um eine nachhaltige Vernetzung der Migrationsforschung in Deutschland und darüber hinaus zu erreichen, setzt diese bereits auf Ebene der Promovierenden an, wozu neben anderen Formaten eine jährliche DeZIM-Doktorand*innen-Tagung stattfindet. Zusätzlich zu diesen übergeordneten Projektzielen steht der Transfer von Forschungsinhalten an die relevanten Referate des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Mittelpunkt der Arbeit der Vernetzungsstellen.


 

Involvierte Institute:

Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Interdisziplinäres Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM)
Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES)
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)


Pilotprojekt: Forschungskolleg Migration

Das internationale Pilotprojekt „Forschungskolleg Migration“ versteht sich als Diskussionsforum, widmet sich neuen Themenfeldern der Migrationsforschung, identifiziert Forschungslücken und unterstützt die Projektarbeit der DeZIM-Gemeinschaft auf verschiedenen Ebenen.

ReNeEd: Research Needs in Education

ReNeEd – Research Needs in Education – zielt darauf ab, Forschungsbedarfe zur Integrationsforschung im Bildungsbereich aus der Perspektive von pädagogisch Professionellen mit Zuwanderungsgeschichte in formalen und non-formalen Bildungssettings zu ermitteln und zu systematisieren.

ExiTT: Exit – Transit – Transformation

Der Hauptfokus von ExiTT wird die Vorbereitung eines groß angelegten Forschungsprojekts sein, das Prozesse der Migration dokumentiert und analysiert.

GeFF: Geflüchtete Frauen und Familien

Das Projekt „Geflüchtete Frauen und Familien“ wird in Kooperation mit dem IAB durchgeführt. In dem Forschungsvorhaben wird die Fluchtmigration von Familien und Frauen untersucht.

RADIKAL: Religiöser Extremismus und Radikalisierung aus migrations- und integrationstheoretischer Perspektive

Ziel des Kooperationsprojektes „RADIKAL“ ist das Verständnis des Zusammenhangs von Migration, Religion und Radikalisierung.

ARBEIT: Die Rolle von Diskriminierung für die Arbeitsmarktintegration von jungen Personen mit Migrationshintergrund

Ziel des Teilprojekts ARBEIT ist es, die Ursachen von Arbeitsmarktnachteilen von Personen mit Migrationshintergrund und den relativen Einfluß von Diskriminierung und anderen Wirkungsfaktoren (z. B. Bildungsunterschiede) zu erforschen.

DeZIM-fdz: DeZIM-Forschungsdatenzentrum

Im Zuge des Strukturprojekts soll die Frage geklärt werden, welche Funktionen ein Datenservice- und Forschungszentrum (DeZIM-fdz) am DeZIM-Institut mittel- bis langfristig erfüllen soll und kann.

Frauen mit Migrationshintergrund im zivilgesellschaftlichen Engagement

Ein relevanter Anteil der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit sind selbst Frauen mit Migrationserfahrung: Laut einer aktuellen Studie sind über 70 % der Ehrenamtlichen in der Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen weiblich und knapp 16 % haben Migrationserfahrung

MigTex: Textressourcen für die Integrations- und Migrationsforschung

Das Ziel des Projekts ist, für die Migrations- und Integrationsforschung relevante Textressourcen (Korpora, Diktionäre, Annotationen, Trainingsdaten) zu identifizieren, diese in nachhaltige Formate zu überführen und für die Forschung bereit zu stellen.