ExiTT: Exit – Transit – Transformation


 

Laufzeit: 01. Januar 2018 – 31. Dezember 2019

Das Projekt soll ein groß angelegtes Forschungsprojekt vorbereiten, das Prozesse der Migration aus Herkunftsländern verfolgt, dokumentiert und analysiert; vom Herkunftsland über die Route bis zur Integration in den Zielländern und ihren Gesellschaften unter sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Aspekten. Gleichzeitig werden die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, diskursiven und rechtlichen Veränderungen der Herkunfts-, Transit- und Aufnahme- / Zielländer sowie politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche, diskursive und rechtliche Auswirkungen z. B. transnationaler Beziehungen analysiert. Remigration, zirkuläre Migration oder Mobilität nach der Migration. Um solche komplexen Prozesse zu erfassen, ist ein multi-lokaler, multi-methodischer sowie ein interdisziplinärer Forschungsansatz erforderlich.

Es sollen Forschungsperspektiven aus Soziologie, Politikwissenschaften, Psychologie, Geographie, Geschichte, Kulturwissenschaften und Ökonomie herangezogen werden, um Fragebögen zu gestalten, regionale Fallstudien zu konzipieren und die Datenanalysen durchzuführen.

Der Hauptfokus des Projekts wird die Erhebung und Analyse neuer Daten in den Herkunfts-, Transit- und Empfängerländern sein, die eine einzigartige Grundlage liefern werden, um Beweise für die oben skizzierten Themen zu liefern. Die Grundidee und Methode folgt einer Kombination aus dem Ethnosurvey-Modell (Massey & Zenteno 2000) und regionalen Fallstudien.

Pilotprojekt: Forschungskolleg Migration

Das internationale Pilotprojekt „Forschungskolleg Migration“ versteht sich als Diskussionsforum, widmet sich neuen Themenfeldern der Migrationsforschung, identifiziert Forschungslücken und unterstützt die Projektarbeit der DeZIM-Gemeinschaft auf verschiedenen Ebenen.

ReNeEd: Research Needs in Education

ReNeEd – Research Needs in Education – zielt darauf ab, Forschungsbedarfe zur Integrationsforschung im Bildungsbereich aus der Perspektive von pädagogisch Professionellen mit Zuwanderungsgeschichte in formalen und non-formalen Bildungssettings zu ermitteln und zu systematisieren.

DeZIM-Vernetzungsstellen

Ziel der Vernetzungsstellen ist die Identifikation von Forschungslücken, die Entwicklung neuer und innovativer Forschungsperspektiven und die Vermeidung von Doppelforschung durch einen intensiven und systematischen Austausch der beteiligten Einrichtungen.

GeFF: Geflüchtete Frauen und Familien

Das Projekt „Geflüchtete Frauen und Familien“ wird in Kooperation mit dem IAB durchgeführt. In dem Forschungsvorhaben wird die Fluchtmigration von Familien und Frauen untersucht.

RADIKAL: Religiöser Extremismus und Radikalisierung aus migrations- und integrationstheoretischer Perspektive

Ziel des Kooperationsprojektes „RADIKAL“ ist das Verständnis des Zusammenhangs von Migration, Religion und Radikalisierung.

ARBEIT: Die Rolle von Diskriminierung für die Arbeitsmarktintegration von jungen Personen mit Migrationshintergrund

Ziel des Teilprojekts ARBEIT ist es, die Ursachen von Arbeitsmarktnachteilen von Personen mit Migrationshintergrund und den relativen Einfluß von Diskriminierung und anderen Wirkungsfaktoren (z. B. Bildungsunterschiede) zu erforschen.

DeZIM-fdz: DeZIM-Forschungsdatenzentrum

Im Zuge des Strukturprojekts soll die Frage geklärt werden, welche Funktionen ein Datenservice- und Forschungszentrum (DeZIM-fdz) am DeZIM-Institut mittel- bis langfristig erfüllen soll und kann.

Frauen mit Migrationshintergrund im zivilgesellschaftlichen Engagement

Ein relevanter Anteil der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit sind selbst Frauen mit Migrationserfahrung: Laut einer aktuellen Studie sind über 70 % der Ehrenamtlichen in der Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen weiblich und knapp 16 % haben Migrationserfahrung

MigTex: Textressourcen für die Integrations- und Migrationsforschung

Das Ziel des Projekts ist, für die Migrations- und Integrationsforschung relevante Textressourcen (Korpora, Diktionäre, Annotationen, Trainingsdaten) zu identifizieren, diese in nachhaltige Formate zu überführen und für die Forschung bereit zu stellen.