Übersicht der Beiträge des DeZIM zum Krieg in der Ukraine


 

Das DeZIM stellt hier eine aktuelle Übersicht der Beiträge aus dem DeZIM-Institut und der DeZIM-Forschungsgemeinschaft vor.

 


 

Berichte und Analysen

––––

Data Brief: Food insecurity in Lebanon and the potential ripple effects of the war in Ukraine
Dr. Simon A. Ruhnke, Dr. Nader Talebi (April 2022), MERGE  x TRANSMIT, Berlin Institute for empirical Integration and Migration Research (BIM) Humboldt University of Berlin.

––––

Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine. Was der Ukraine-Krieg für den Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften bedeutet
Kristina Seidelsohn, Sifka Frederiksen und Sabrina Zajak (März 2022): DeZIMinutes 6.

––––

Geflüchtete aus der Ukraine: Eine Einschätzung der Integrationschancen
Herbert Brücker (2022): IAB-Forschungsbericht. DeZIM-Forschungsgemeinschaft.

––––

The Russian invasion of Ukraine: Scope, patterns and future development of displacement,
Franck Düvell und Irina Lapshyna, IMIS Working Papers 14/2022. DeZIM-Forschungsgemeinschaft.

Das Papier untersucht das potenzielle Ausmaß der Vertreibungen infolge des Ukrainekrieges. Eine frühere Fassung kann hier abgerufen werden.  

––––

Reaktionen auf den Ukraine-Krieg. Eine Schnellbefragung des DeZIM.panels
Sabrina Jasmin Mayer, Almuth Lietz, Jörg Dollmann, Madeleine Siegel, Jonas Köhler (März 2022): DeZIM.insights Working Paper 1.

––––

 

Über die Grenzen des Rechts - Diskriminierung und institutioneller Rassismus im Umgang mit Geflüchteten
Beitrag von Dr. Sué González Hauck, wissenschaftliche Mitarbeiterin am DeZIM-Institut, im Verfassungsblog

––––

Die Folgen des Ukraine-Kriegs für Migration und Integration: Eine erste Einschätzung (PDF)
Forschungsbericht des IAB (Brücker, Herbert; Goßner, Laura; Hauptmann, Andreas; Jaschke, Philipp; Kassam, Kamal; Kosyakova, Yuliya; Stepanok, Ignat)

––––

Regionalstruktur ukrainischer Communities in Deutschland
IAB-Analyse (Yuliya Kosyakova)

––––

Bedeutung des Ukraine-Kriegs für Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
IAB-Analyse, (Hermann Gartner, Enzo Weber)

––––

Die russische Bedrohung der Ukraine: bahnt sich eine weitere große Flüchtlingskrise an?
Kurzanalyse des IMIS (Franck Düvell, Osnabrück University; Iryna Lapshyna, Ukrainian Catholic University, Lviv.)

––––

Kalter und heißer Krieg
Analyse von Tobias Debiel vom InZentIM für die Friedrich Ebert Stiftung

 

 

mehrweniger

Veranstaltungen

––––

DeZIM_talk #12



Willkommenskultur 2.0?

Der Krieg in der Ukraine und die deutsche Flüchtlingspolitik

Wann: Donnerstag, den 7. April um 19 Uhr

Wo: Livestream via YouTube
 
Wie werden Geflüchtete aus der Ukraine jetzt untergebracht, und welche Konzepte gibt es, um sie zu versorgen? Wie lassen sich die Herausforderungen gerecht auf die verschiedenen Bundesländer verteilen? Wie können Geflüchtete aus der Ukraine hierzulande vor Gewalt und Ausbeutung geschützt werden? Und wie lassen sie sich in den Arbeitsmarkt und ihre Kinder in das Schulsystem integrieren, wenn sie hierbleiben wollen?
 
Darüber diskutieren wir mit unseren Gästen:

  • Katarina Niewiedzial ist Beauftragte des Senats von Berlin für Migration und Integration.
  • Dr. Yuliya Kosyakova ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
  • Prof. Dr. Sabrina Zajak leitet die Abteilung Konsens & Konflikt am DeZIM-Institut.
  • Moderation: Daniel Bax leitet die Stabsstelle Kommunikation & Wissenstransfer und ist Pressesprecher des DeZIM-Instituts.

––––

FFVT on point: Flucht in und aus der Ukraine – einige (weniger bekannte) Facetten

4. April 2022, 17:00–18:30 Uhr (MESZ), online via Zoom

In Folge des Krieges im Donbas 2014 und verstärkt seit dem direkten russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 sind fünf Millionen Menschen auf der Flucht – innerhalb des Landes wie auch aus der Ukraine hinaus. FFVT on point nimmt diese Fluchtbewegung genauer in den Blick und fragt danach, wie sich diese heterogene Gruppe zusammensetzt, wohin die Menschen sich in Sicherheit bringen und welche Aufnahme- und Unterstützungsstrukturen hier neben denen der aufnehmenden Staaten und internationalen Organisationen hier entstehen und aktiv werden. FVVT on point stellt damit Aspekte in den Fokus, die in der bisherigen medialen und wissenschaftlichen Analyse des Fluchtgeschehens nicht im Mittelpunkt stehen, um ein differenzierteres Bild zu der Flucht in und aus der Ukraine sichtbar zu machen.

Schwerpunkte des FFVT on point Ukraine am 4.4.2022

  • Heterogenität der Geflüchteten, Vertriebenen und ihrer Fluchtrouten
  • Flucht und Vertreibung innerhalb der Ukraine: die Internally Displaced Persons (IDPs)
  • Aufnahme in Deutschland jenseits staatlicher Strukturen: Eine postsowjetische Willkommenskultur?

Wir freuen uns hierzu auf die Expertise von

  • Dr. Kateryna Ivenschenko, Kiev (tbc)
  • Prof. Dr. Jannis Panagiotidis, RECET Universität Wien
  • Dr. Franck Düvell, FFVT, IMIS, Universität Osnabrück

Moderation: Dr. Marcel Berlinghoff, FFVT, IMIS

FFVT on point findet auf deutsch und englisch per Zoom Meeting statt.

Anmeldung unter: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZ0tceuopjsvGNfV5Jmyib3Y2gvxrDOTIZmA

Alle Informationen finden SIe auch hier im PDF

 

Vergangene Veranstaltungen

 

„Krieg in der Ukraine“

23. Käte Hamburger Dialogue am Donnerstag, den 24. März 2022 (16:30-18:00, MEZ), Online-Veranstaltung via Zoom.

Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21), Institut für Entwicklung und Frieden / Institute for Development and Peace (INEF) und Interdisziplinäres Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM). Das InZentIM ist Teil der DeZIM-Forschungsgemeinschaft. 

Anmeldung unter https://uni-due.zoom.us/webinar/register/WN_Tam5Bw0hQq6HmNW0vaIryw.

Mehr Infos: https://www.gcr21.org/events/upcoming/war-in-ukraine

https://www.gcr21.org/de/veranstaltungen/demnaechst/krieg-in-der-ukraine

––––

„Überfall auf die Ukraine – Krieg, Desinformation und ihre Folgen für Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien“

Abendveranstaltung in Kooperation mit  dem WZB 13. März, 20 Uhr: 

  • Patricia Schlesinger, rbb-Intendantin
  • Martin Rennert, Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin
  • Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für   Sozialforschung
  • Olafur Eliasson, Künstler
  • Christoph Markschies, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der   Wissenschaften
  • Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
  • Gwendolyn Sasse, Einstein-Professorin & Direktorin des Zentrums für Osteuropa- und Internationale Studien
  • Günter Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin

Mehr Infos: https://www.wzb.eu/de/veranstaltungen/ueberfall-auf-die-ukraine-krieg-desinformation-und-ihre-folgen-fuer-zivilgesellschaft-kultur

––––

„Krieg in der Ukraine: Was bedeutet er für die Zukunft Europas?"

Podiumsdiskussion in MZES/Uni Mannheim, 11. März, 17 Uhr:

  • Prof. Sabine C. Carey, Ph.D. (Politik­wissenschaft, Internationale Beziehungen)
  • Prof. Dr. Philipp Gassert (Zeitgeschichte)
  • Dr. Jens Hildebrandt (Leiter Fach­bereich Arbeit und Soziales, Stadt Mannheim; ehemaliger stellv. Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Moskau)
  • Prof. Henning Hillmann, Ph.D. (Wirtschafts- und Organisations­soziologie)
  • Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden (Mikroökonomik und Finance)

Mehr Infos: https://www.uni-mannheim.de/podiumsdiskussion-ukraine/

––––

"Temporary Protection for Ukrainian Refugees – The Implementation Challenges Ahead"

Online-Diskussion von Population Europe und dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung im Rahmen der VULNER Talks, 10. März, 13 Uhr:

  • Kadri Soova, Leiterin der Abteilung Migration des EU-Büros des Roten Kreuzes
  • Hanne Beirens, Direktorin des Migration Policy Institute Europe
  • Michael Kegels, Generaldirektor der Federal Agency for the Reception of Asylum Seekers, Belgien (Fedasil)
  • Luc Leboeuf, Wissenschaftlicher Koordinator des VULNER project
  • Martin Wagner, Senior Policy Advisor beim International Centre for Migration Policy Development
  • Zeynep Yanasmayan, Leiterin der Abteilung Migration des DeZIM-Instituts
  • Moderation: Susanne Höb, Projektleiterin, Population Europe

Mehr Infos: https://population-europe.eu/index.php/events/temporary-protection-ukrainian-refugees-implementation-challenges-ahead

Veranstaltungsmitschnitt: https://www.youtube.com/watch?v=ybQJAVYXq-s

––––

Zeitenwende – Sonderfriedensgespräch zum Krieg in der Ukraine“

Podiumsdiskussion am IMIS am 07. März 18 Uhr, Livestream: YouTube

  • Prof. Dr. Valeriya Dinger (Professorin für Makroökonomik am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Osnabrück)
  • Dr. Franck Düvell (Migrationswissenschaftler am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück)
  • Prof. Dr. Ulrich Schneckener (Professor für Internationale Beziehungen & Friedens- und Konfliktforschung der Universität Osnabrück und Mitglied des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS))
  • Prof. Dr. Ricarda Vulpius (Professorin für Osteuropäische und Ostmitteleuropäische Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Expertin für russländische und ukrainische Geschichte)

Mehr Infos: https://www.ofg.uni-osnabrueck.de/sonderfriedensgespraech-zum-krieg-in-der-ukraine/

––––

Der Audio-Cast von der DiskussionsveranstaltungKrieg und Flucht in und aus der Ukraine“ wirddemnächst auf der Projektwebseite https://ffvt.net/  publiziert werden.

––––

 

mehrweniger

Interviews, Stellungnahmen und Kommentare

––––

Stellungnahme des Instituts für Arbeitsmarkt- Berufsforschung (IAB) zum Krieg in der Ukraine
Das IAB  ist Teil der DeZIM-Forschungsgemeinschaft. 

––––

"Wir sehen gute Integrationsperspektiven für die ukrainischen Geflüchteten"
Interview mit Prof. Dr. Herbert Brücker und Dr. Yuliya Kosyakova des Instituts für Arbeitsmarkt- Berufsforschung (IAB) im IAB-Forum.

––––

„Müssen wissen, wo sich noch Gewaltszenarien anbahnen“
Interview mit Prof. Dr. Andreas Zick, Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) . Das IKG ist Teil der DeZIM-Forschungsgemeinschaft.

 

––––

Stellungnahme des BIM zum Krieg in der Ukraine
Pressemitteilung des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Das BIM ist Teil der DeZIM-Forschungsgemeinschaft. 

––––

Are "White" Refugees Less "Troubling" for Europe?
Y. Emre Küçükkaya. „Monthly Briefing“ von MERGE (Migration and the Middle East) am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Das BIM ist Teil der DeZIM-Forschungsgemeinschaft.
In dem monatlichen Briefing haben sich die Wissenschaftler*innen des MERGE die Frage gestellt, ob weiße Flüchtlinge ein geringeres Problem für Europa darstellen.
Diese aktuelle Diskussion haben sie mit Zahlen über verschiedenen Gruppen von Geflüchteten unterlegt.

––––

„Der Krieg geht vielen Menschen sehr nahe“
Interview mit Dr. Zeynep Yanasmayan-Wegele,, Leiterin der Abteilung Migration am DeZIM-Institut, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)

–––– 

"Drei Fragen zur Ukraine an Bernd Kasparek"
Interview mit dem Kulturanthropologen Dr. Bernd Kasparek vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Das BIM ist Teil der DeZIM-Forschungsgemeinschaft. 

––––

Wer darf kommen? – Dass die EU Flüchtende aus der Ukraine unbürokratisch aufnimmt, ist wichtig. Die schleichende Politisierung des Flüchtlingsschutzes ist jedoch riskant.

The return of ‘Cold War’ refugee policy – It’s good that the EU has opened its border for Ukrainians. Yet it only welcomes politically desirable refugees — and not everyone seeking protection

Kommentar von Dr. Olaf Kleist, Co-Leitung Fachgruppe „Demokratie, Transfer und Politikberatung“

––––

Stellungnahme des IKG zum Krieg in der Ukraine

––––

Stellungnahme der Universität Duisburg-Essen

––––

 

mehrweniger