DEUTSCHES ZENTRUM FÜR INTEGRATIONS- UND MIGRATIONS­FORSCHUNG (DeZIM)


 

Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) wurde 2017 gegründet. Es forscht zu Integration und Migration sowie zu Konsens und Konflikt, zu gesellschaftlicher Teilhabe und zu Rassismus. Das DeZIM stützt sich auf zwei Säulen: das DeZIM-Institut und die DeZIM-Forschungsgemeinschaft. Das DeZIM-Institut hat seinen Sitz in Berlin-Mitte.

Das DeZIM will die Integrations- und Migrationsforschung in Deutschland stärken und international sichtbarer machen. Es arbeitet mit anderen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen. Das DeZIM will in Politik, Zivilgesellschaft und Medien wirken und dazu beitragen, die Diskurse um die Themen Integration, Migration, Diskriminierung und Rassismus zu versachlichen. Es berät Vertreter*innen von Politik, Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft zu diesen Themen.

 


Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der empfohlenen Maßnahmen im Zuge der COVID-19-Pandemie ermöglicht das DeZIM-Institut aktuell seinen Mitarbeiter*innen Home Office. Dadurch ist unsere telefonische Erreichbarkeit zur Zeit leider eingeschränkt.
Für allgemeine Anfragen schreiben Sie uns bitte an info@dezim-institut.de. Für Presseanfragen erreichen sie uns unter presse@dezim-institut.de. Die E-Mailadressen einzelner Mitarbeitenden finden Sie auf dieser Seite unter dem Namen der jeweiligen Person. Wir bemühen uns um eine zeitnahe Antwort. 

Bleiben Sie gesund! 


Pressemitteilung, Berlin, den 30. November 2020 

Das DeZIM soll Beitrag im Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus leisten

Am Mittwoch, den 25. November, hat der Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus 89 Maßnahmen beschlossen, um Rassismus und Rechtsextremismus entschieden zu bekämpfen. Eine dieser Maßnahmen betrifft das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und fällt in das Ressort des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

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DeZIM_meets taz_talk

DeZIM meets taz talk _#10

Gibt es eine „Dritte Generation“? – und wozu wollen wir das wissen?

Wann: Dienstag, 01. Dezember 2020, 19 Uhr
Wo: Livestream via YouTube

Zur „Dritten Generation“ gibt es verschiedene Theorien. Wie sinnvoll ist dieser Begriff? Welche Thesen lassen sich damit überprüfen, welche Erkenntnisse gewinnen? Wie homogen ist diese Grupp und wer ist damit überhaupt gemeint? Wir sprechen mit der Unternehmerin Aylin Selçuk, der Soziologin Claudia Diehl und dem Integrationsforscher Niklas Harder.

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DeZIM Research Note #DRN 4/20

Teilhabe ohne Teilnahme? Wie Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund in der bundesdeutschen Elite vertreten sind

In vielen gesellschaftlichen Bereichen sind Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund besonders selten in Führungspositionen vertreten. Welche gesellschaftlichen Bereiche sind das? Wie wird dieser Umstand von der Bevölkerung und von den Betroffenen selbst wahrgenommen? Und welche Maßnahmen, um den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund und von Ostdeutschen in Führungspositionen zu erhöhen, werden von einer Mehrheit der Bevölkerung befürwortet? Diese Fragen haben Forscher*innen des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), der Universität Leipzig und der Hochschule Zittau/Görlitz untersucht. 

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Pressemitteilung, Berlin, den 14. Oktober 2020 

DeZIM richtet Geschäftsstelle für Rassismusmonitor ein

Das Deutsche Zentrum für Integrations-und Migrationsforschung (DeZIM) hat zum 1. Oktober 2020 eine Geschäftsstelle für den „Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor“ (NaDiRa) eingerichtet. Zum Leiter der Geschäftsstelle, die den Rassismusmonitor betreut, wurde Dr. Cihan Sinanoglu berufen. Die Geschäftsstelle wird die Schwerpunkte der Untersuchung, den zivilgesellschaftlichen Begleitprozess sowie die Kommunikation in Politik und Öffentlichkeit koordinieren.

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Systemrelevant und prekär beschäftigt: Wie Migrant*innen in unsicheren Arbeitsverhältnissen unser Gemeinwesen aufrechterhalten

 

DeZIM Research Note #DRN 3/20

Systemrelevant und prekär beschäftigt: Wie Migrant*innen in unsicheren Arbeitsverhältnissen unser Gemeinwesen aufrechterhalten

Rund ein Viertel aller Menschen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, haben einen Migrationshintergrund - das entspricht ihrem Anteil an der erwerbstätigen Bevölkerung. In bestimmten systemrelevanten Berufen sind sie jedoch überdurchschnittlich stark vertreten. Das gilt insbesondere für den Dienstleistungs- und Pflegebereich, für Reinigungsberufe und die Altenpflege, für Post und Zustellung sowie die Fahrzeugführung im Straßenverkehr. Co-Autorin Dr. Sabrina Mayer: „In systemrelevanten Berufen sind aber gerade Migrant*innen häufiger prekär beschäftigt. Das ist eine gesellschaftliche Schieflage“.

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Wie verändert die Covid-19-Pandemie Protestbewegungen? 

Die Covid-19 Pandemie verändert Protestbewegungen weltweit. Der gegenwärtige Ausnahmezustand, die soziale Isolierung und das Versammlungsverbot sind dabei nur der Anfang. Wie beeinflusst die Pandemie und ihre sozialen, politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen soziale Bewegungen, Protest und kollektives Handeln jetzt und in naher Zukunft? Welche neuen Probleme aber auch Chancen ergeben sich für soziale Bewegungen? Welche neuen Formen nationaler und internationaler Solidarität entstehen?

Einen Beitrag von Prof. Dr. Sabrina Zajak, Leiterin der Abteilung Konsens und Konflikt, zum Thema finden Sie hier.